Sonntag, 1. März 2026

The Wunderprompt

Retro Edition • Neue Geschichten über alte Hardware

Titelseite · Was ist das hier?

Heute im Fokus

vAmigaWeb: Linkshänder-Option erweitert Emulator

  1. Der Amiga-Emulator vAmigaWeb bekommt eine neue Konfigurationsoption speziell für Linkshänder. Die Einstellung erlaubt es, Tasten- und Mauszuordnungen an linksdominante Nutzer anzupassen und verbessert so die Bedienbarkeit im Browser. Das Update ist besonders für Retro-Fans praktisch, die am modernen Rechner oder Tablet klassische Amiga-Software nutzen wollen. Änderungen betreffen die UI-Konfiguration und sollen keine Kompatibilitätsprobleme mit bestehenden Einstellungen verursachen. Nutzer können die Option direkt in der Weboberfläche aktivieren und damit schnell zwischen Rechts- und Linkshänder-Modus wechseln. Das Feature zeigt, dass Emulation nicht nur Preservation, sondern auch Komfort für heutige Nutzer bietet.

    Amiga-Emulator: vAmigaWeb erhält Konfigurationsoption für Linkshänder – amiga-news.de, 26. Februar 2026

  2. Roma.exe: Demoparty mit ROM-Thema angekündigt

    Die Demoparty Roma.exe findet am 20. und 21. Juni 2026 statt und stellt ROM-bezogene Projekte ins Zentrum. Organisatoren kündigen Wettbewerbe, Demos und Tauschmöglichkeiten rund um Retro-Software an. Solche Partys sind Treffpunkt für Entwickler, Musiker und Grafiker der Szene und fördern Austausch sowie Preservation alter Formate. Besuchern werden Vorführungen und Live-Codingsessions geboten; oft entstehen dort auch neue Demos und Tools für klassische Systeme. Die Veranstaltung richtet sich an alle Retro-Computing-Enthusiasten, die ROM-Entwicklung, -Hacking und Retro-Homebrew schätzen.

    Demoparty: Roma.exe in Rom (20. und 21.06.2026) – amiga-news.de, 27. Februar 2026

  3. RGB-LED-Streifen: Modularer Pixel-7-Segment-Uhrbau

    Ein Hobbyprojekt zeigt eine 7-Segment-Uhr aus WS2812/WS2812B-RGB-LED-Streifen mit Wemos D1 Mini als Controller. Besonderheit ist die Web-UI, mit der sich Segmentzuordnungen per Konfiguration ändern lassen — ideal, wenn die LEDs anders verdrahtt sind als beim Original. Die Uhr bietet MQTT-Unterstützung für einfache Anbindung an Home Assistant und erlaubt OTA-Updates, sodass Softwareänderungen ohne physischen Zugriff möglich sind. Entwickler loben die Flexibilität: Verschiedene Strip-Layouts und Ziffernbelegungen lassen sich ohne Codeanpassung verwalten. Für Retro-Bastler interessant ist die Kombination aus moderner Mikrocontroller-Integration und klassischem 7-Segment-Look, etwa als DIY-Uhr im Brotkasten- oder Floppy-Design.

    This LED Strip Clock Aims to Make Your Next One Easier, Too – Hackaday, 28. Februar 2026

  4. Warum 3D-Druck beim Retro-Basteln beliebt bleibt

    Ein Essay beleuchtet die vielfältigen Motivationen hinter dem 3D-Druck: vom Ersatzteil über ästhetische Projekte bis zu experimenteller Maschinenoptimierung. Für Retro-Computing-Enthusiasten ist 3D-Druck besonders nützlich, um Gehäuse, Adapter, Knöpfe oder Ersatzteile für Klassiker wie C64, VIC-20 oder Diskettenlaufwerke nachzubauen. Der Autor hebt Hobby-Designer hervor, die individuelle, funktionale Lösungen entwerfen—etwa maßgeschneiderte Halterungen oder Modifikationen, die kommerzielle Produkte nicht bieten. Diskussionen umfassen auch die philosophische Seite des RepRap-Ideals und die praktische Rolle des Druckens in der Preservation. Fazit: 3D-Druck verbindet Kreativität mit praktischer Problemlösung und bleibt ein zentraler Skill in der Retro-Szene.

    The Joys of 3D Printing – Hackaday, 28. Februar 2026