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Ein Heimbau-Relay-Computer tauscht SRAM gegen historisch plausible Kondensator-Speicher aus. Jeder Kondensator speichert ein Bit über geladen/entladen; das Lesen entlädt die Zelle—ein Verhalten, das auch frühe Speichertechniken zeigten. Die Lösung vermeidet schwer erhältliche CRTs, giftige Delay-Lines und das aufwändige Core-Rope-Fädeln, bleibt dabei aber technisch simpel und nachvollziehbar. Das Projekt demonstriert, wie sich historische Prinzipien mit moderner Basteltechnik verbinden lassen und erweitert die Authentizität eines Relais-Rechners. Für Retro-Hardware-Enthusiasten ist das eine inspirierende Bauidee und eine Erinnerung daran, wie vielseitig Speicherprimitive sein können. Praktische Details im Artikel zeigen Implementierungsansätze und Limitierungen der Methode.
Capacitor Memory Makes Homebrew Relay Computer Historically Plausible – Hackaday, 5. März 2026
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PicoIDE: IDE-/ATAPI-Emulator fürs Retro-Setup
PicoIDE ist ein neuer Open‑Source-Emulator für IDE- und ATAPI‑Laufwerke, zugeschnitten auf Vintage‑Rechner mit IDE-Schnittstelle. Entwickelt vom Macher der PicoGUS-Karte basiert das Projekt auf einem Raspberry‑Pi RP2‑SoC und zielt darauf, originale HDDs, CD/DVDs oder IDE‑Festplatten für alte Systeme zu ersetzen. Damit lassen sich moderne Speichermedien und Images nutzen, ohne die originale Hardware zu riskieren. Das Projekt verspricht breite Kompatibilität für verschiedene Plattformen und dürfte besonders für Sammler praktisch sein, die funktionale, wartbare Massenspeicherlösungen suchen. Weitere Details zur Hardware‑Implementierung und zum Software‑Stack stehen im Artikel.
PicoIDE – A New Open Source IDE/ATAPI Drive Emulator For Vintage Computers – RetroRGB, 4. März 2026
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Amiga‑Magazine: Amiga Future Ausgabe 179
Die neue gedruckte Ausgabe 179 von Amiga Future ist erschienen und bietet wie gewohnt Tests, Hintergrundberichte und Community‑Beiträge rund um die Amiga‑Welt. Print‑Fans dürfen sich auf Reviews, Retro‑Projekte und vermutlich Hard‑/Software‑Neuigkeiten freuen, die das klassische System und moderne Erweiterungen gleichermaßen abdecken. Für Sammler bleibt das Heft eine geschätzte Quelle für Tiefgang, Interviews und Anleitungen, die online oft nicht im gleichen Umfang zu finden sind. Wer Amiga‑Kultur aufbewahren möchte, findet in der Ausgabe wiederum Material für Archivierung und Inspiration.
Printmagazin: Amiga Future, Ausgabe 179 – amiga-news.de, 5. März 2026
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AmigaOS4: Monats‑Rückblick Februar 2026
Der „Monthly Roundup“ für AmigaOS 4 fasst Entwicklungen, Patches und Community‑News des Februars 2026 zusammen. Typische Inhalte sind neue Software‑Releases, Bugfixes und Hinweise zu Treibern oder Tools, die das moderne AmigaOS‑4‑Ökosystem voranbringen. Solche Zusammenfassungen sind nützlich, um den Überblick über kleinere Veröffentlichungen und Fortschritte bei Portierungen zu behalten. Für Entwickler und Nutzer älterer Amiga‑Hardware liefert der Roundup oft Links zu Downloads, Tests und Diskussionspunkten aus dem Forum.
AmigaOS 4: "Monthly Roundup" für Februar 2026 – amiga-news.de, 5. März 2026
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ACE 3.0: Neuer (Amiga‑)BASIC‑Compiler
ACE 3.0 ist die neue Version eines BASIC‑Compilers für den Amiga und verspricht Verbesserungen gegenüber Vorgängern bei Kompatibilität, Performance oder Entwicklerfreundlichkeit. Compiler wie ACE sind wichtig, weil sie klassische BASIC‑Projekte performanter machen und Code leichter in moderne Workflows integrieren können. Die Neuerung dürfte Hobby‑Programmierern und Retro‑Entwicklern zugutekommen, die alte Programme erhalten oder neue Amiga‑Software in effizienter Form erstellen wollen. Details zu neuen Features, unterstützten Dialekten und Cross‑Compile‑Optionen stehen in der Ankündigung.
(Amiga-)BASIC Compiler: ACE 3.0 – amiga-news.de, 5. März 2026
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Claude‑Agent für AmigaOS 3.x: AmigaAI
AmigaAI bringt einen Claude‑basierten Agenten auf AmigaOS 3.x und zeigt, wie moderne Assistenzfunktionen auf klassischer Hardware genutzt werden können—meist über Netzwerk‑Brücken zu aktuellen Diensten. Solche Projekte verbinden Retro‑Charme mit zeitgemäßer Funktionalität, etwa für Textgenerierung, Suchhilfe oder automatisierte Workflows. Für Nutzer älterer Amigas ist das ein spannender Blick darauf, wie KI‑Tools in historische Umgebungen integriert werden können, auch wenn die eigentliche Rechenarbeit meist extern stattfindet. Die Ankündigung beschreibt Installationspfade und notwendige Voraussetzungen.
AmigaAI: Claude-Agent für AmigaOS 3.x – amiga-news.de, 4. März 2026
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Rust für AmigaOS4‑Programme einsetzen
Es gibt Hinweise und Werkzeuge, um die Programmiersprache Rust für AmigaOS‑4‑Anwendungen zu nutzen. Rust bringt moderne Speicher‑ und Thread‑Sicherheit sowie ein aktives Ökosystem—Vorteile, die auch klassische Plattformen bereichern können. Typische Herausforderungen sind Cross‑Compiling, passende Toolchains und ABI‑Kompatibilität zu existing Amiga‑Libs. Der Beitrag skizziert mögliche Setups unter Windows zur Cross‑Kompilierung und zeigt, wie Rust sukzessive in native Amiga‑Projekte integriert werden kann. Für Entwickler ist das ein attraktiver Weg, moderne Spracheigenschaften in Retro‑Software einzubringen.
Windows: Programmiersprache Rust für AmigaOS-4-Programme nutzen – amiga-news.de, 4. März 2026
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WinUAE 6.0.3: Update für Amiga‑Emulator
WinUAE 6.0.3 ist ein neues Update des populären Amiga‑Emulators für Windows und bringt typischerweise Bugfixes, verbesserte Hardware‑Emulation und Kompatibilitätsanpassungen. WinUAE bleibt für Retro‑Fans ein zentrales Werkzeug, um Amiga‑Software sicher und performant auf moderner Hardware zu betreiben. Updates erhöhen die Genauigkeit bei Sound‑, Grafik‑ und Disk‑Emulation und können neue Optionen für Erweiterungskarten oder Speicher‑Konfigurationen hinzufügen. Wer Amiga‑Software testet oder entwickelt, sollte die neue Version prüfen.
Emulator: WinUAE 6.0.3 – amiga-news.de, 4. März 2026
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MiSTer: Echte Disketten am FPGA‑System
Ein Video zeigt, wie MiSTer echte Diskettenlaufwerke ans FPGA‑System anschließt und so Original‑Disketten in modernen FPGA‑Emulationen nutzbar macht. Das ist besonders für Nutzer interessant, die Original‑Medien erhalten und prüfen wollen, oder für jene, die Kopierschutz‑geschützte Titel konservieren möchten. Die Lösung verbindet physische Medien mit der Flexibilität von MiSTer‑Core‑Emulationen und erweitert die Restaurations‑ und Archivierungsoptionen. Technische Details im Video erklären die Verbindung, Adapter und mögliche Einschränkungen beim Timing oder bei Laufwerks‑Inkompatibilitäten.
Video: MiSTer Floppy - echte Diskettenlaufwerke am MiSTer – amiga-news.de, 3. März 2026