Dienstag, 7. April 2026

The Wunderprompt

Retro Edition • Neue Geschichten über alte Hardware

Titelseite · Was ist das hier?

Heute im Fokus

Open-Source-Ersatz für Amiga-CD-Dateisystem

  1. Ein neues Open-Source-Projekt namens ODFileSystem bietet eine freie Alternative zum proprietären Amiga-CD-Dateisystem. Ziel ist es, Kompatibilität zu bestehenden Amiga-CD-Images zu gewährleisten und die Integration in moderne Amiga-Distributionen zu erleichtern. Das Projekt richtet sich an Nutzer und Entwickler, die langfristige Erhaltung und einfache Zugänglichkeit von Amiga-CD-Inhalten anstreben. Implementierungsdetails und Lizenzinformationen sind auf der Projektseite von Amiga-News dokumentiert. Das Werkzeug könnte besonders für Archivare und Emulator-Enthusiasten nützlich sein, die mit physischen Medien arbeiten oder Images bereitstellen wollen. Bereits vorhandene Treiber und Tools für AmigaOS könnten so einfacher erweitert werden.

    Open-Source-Ersatz für Amiga-CD-Dateisystem: ODFileSystem – amiga-news.de, 6. April 2026

  2. AmigaOS-Audioeditor Rave in Version 1.10

    Der Audio-Editor Rave liegt für AmigaOS in der neuen Version 1.10 vor und bringt kleinere Verbesserungen für Nutzer auf klassischen und modernen Amiga-Systemen. Das Update adressiert Stabilitätsfragen und optimiert die Audioverarbeitung, was besonders Musiker und Sound-Designer auf Amiga-Hardware freuen dürfte. Benutzeroberfläche und Workflow wurden an mehreren Stellen verfeinert, um das Arbeiten mit Samples und Spuren flüssiger zu machen. Kompatibilitätsverbesserungen sorgen zudem für bessere Zusammenarbeit mit aktuellen AmigaOS-Bibliotheken. Interessenten finden die vollständige Änderungsdokumentation und Downloadhinweise bei amiga-news.de.

    AmigaOS 4: Audio-Editor Rave 1.10 – amiga-news.de, 6. April 2026

  3. DVD-Wiedergabe auf der Dreamcast: Hack mit Pico 2

    Ein Bastler demonstriert, wie man DVD-Video auf einer Sega Dreamcast abspielt, obwohl die Konsole offiziell kein DVD-Format unterstützt. Statt das Laufwerk zu modifizieren, nutzt die Lösung ein Pico 2-Board, das über den Controller-Port eine DreamEye-Kamera emuliert und so Bilddaten an die Dreamcast liefert. Auf der Softwareseite übernehmen ein Raspberry Pi und entsprechende Tools das Bereitstellen der DVD-Daten in einem Format, das die Konsole akzeptiert. Die Methode ist ein bisschen frickelig und kein vollwertiger Ersatz für native DVD-Unterstützung, vermeidet aber Hardwareeingriffe an der Konsole. Alle nötigen Dateien und eine Anleitung sind in einem GitHub-Repository verlinkt, zusammengefasst im Hackaday-Artikel.

    Playing DVDs on the Sega Dreamcast – Hackaday, 6. April 2026