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Ein Bastler hat den Game Boy Color auf ein Armband geschrumpft: Die originale Sharp-SoC-Z80-CPU bleibt erhalten, ein RP2040 übersetzt das parallele RGB-Signal auf ein modernes, kleines Display. Die Bedienelemente wurden an die Seiten verlegt (vier Tasten auf der einen, D-Pad auf der anderen Seite), was die recht dicke Bauform (ca. 15 mm) nötig macht. Statt eines Emulators läuft die originale Hardware — ein puristischer und technisch reizvoller Ansatz. Die Lösung zeigt, wie man klassische Chips mit moderner Mikrocontroller-Hardware kombiniert, quasi ein „armen FPGA“-Konzept. Für Retro-Hardware-Fans ist das Projekt ein schönes Beispiel für kreative Hardware-Retrofits und portable Spielgeräte.
Time Frog Color is a Game Boy Color on Your Wrist – Hackaday, 25. April 2026
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Kyvos 2.0: QEMU-Frontend für AmigaOS-Varianten
Kyvos 2.0.0 bringt ein aktualisiertes QEMU-Frontend, das das Starten von AmigaOS 4, MorphOS und AROS erleichtern soll. Für Nutzer klassischer Amiga-Umgebungen bedeutet das vereinfachte virtuelle Tests und potenziell bessere Integration verschiedener System-Images. Solche Frontends senken die Einstiegshürde für Emulation und helfen bei Erhaltung und Entwicklung von Amiga-Software ohne native Hardware. Besonders praktisch für Entwickler und Sammler, die mehrere Amiga-OS-Varianten parallel nutzen möchten.
QEMU-Frontend zum Starten von AmigaOS 4/MorphOS/AROS: Kyvos 2.0.0 – Amiga News, 25. April 2026
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Amiga Germany Heft 18: Neues Printmagazin für Fans
Die aktuelle Ausgabe 18 von Amiga Germany erscheint als Printmagazin und richtet sich an die deutschsprachige Amiga-Community. Printausgaben liefern oft Hintergrundberichte, Interviews und Hardware-Tests, die im Netz schwer zu finden sind — ideal für Sammler und Retro-Journalisten. Wer tief in die Szene eintauchen will, findet hier langlebige Artikel und Sammlerstücke fürs Regal. Für Nutzer ohne Paywall-Angebote eine willkommene Ergänzung zum digitalen Angebot.
Printmagazin: Amiga Germany, Ausgabe 18 – Amiga News, 25. April 2026
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LGP-21-Datensatzrettung: Magnetisches Erbe aus den 1960ern
Restaurator David Lovett dokumentiert die Rettung der magnetischen Scheiben eines LGP-21 aus den frühen 1960er-Jahren. Die Scheiben lassen sich größtenteils lesbar drehen und geben Daten preis — ein schönes Beispiel für die Langlebigkeit magnetischer Medien, sofern die Schicht intakt ist. Durch nicht-invasive Lesetechniken und die Beobachtung der CRT-Ausgabe konnten zumindest Teile der Diskinhalte gesichert werden; einige Spuren (Tracks 0–1) blieben wegen Hardwareproblemen unlesbar. Das Projekt zeigt, wie historische Rechenanlagen mittels Kreativität und moderner Messtechnik wieder zugänglich gemacht werden können.
Rescuing the Data on a 1960s LGP-21 Computer’s Disk Memory – Hackaday, 25. April 2026
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3D-gedrucktes Retro-Desktopgehäuse für Mini-ITX baut Floppy ein
Ein Designer bietet ein 3D-druckbares Desktopgehäuse im klassischen horizontalen ‚Brotkasten‘-Stil für Mini-ITX-Boards an. Das Gehäuse ist so konstruiert, dass alle Druckteile unter 220 mm bleiben — damit es auch auf kleinen Druckern passt — und unterstützt ATX-Netzteile sowie eine 3,5"-Frontöffnung, die sich für Front-I/O oder sogar eine Floppy nutzen lässt. Montage erfolgt mit M3-Schrauben und Heat-Set-Einsätzen. Für Retro-Fans, die moderne Komponenten in nostalgischem Kleid wollen, ist das eine praktische Vorlage.
3D Print This Retro Desktop Case – Hackaday, 25. April 2026